Höhenstaffelung
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Einfluß des Luftdrucks auf das Erreichen der Höhenstaffelung

Einfluß des Luftdrucks auf die erforderliche Gesamthöhe


Die barometrische Höhenmessung nutzt die Gesetzmäßigkeit, daß der Luftdruck mit zunehmender Höhe abnimmt. Außerdem ändert sich der Luftdruck von Ort zu Ort. Für eine weltweit einheitliche Messung der Flugflächen (FL) braucht man allerorts eine standardisierte Nullmarke. Sie wurde auf 1013,25 hPa festgelegt. Steigt der Luftdruck am Boden über den Standardwert, findet man die Bezugsfläche ca. 30 Fuß je Hektopascal über der Erdoberfläche.
Bevor der vorgeschriebene seitliche Mindestabstand zwischen zwei Luftfahrzeugen unterschritten werden darf, muß ein vertikaler Mindestabstand von 1000 Fuß hergestellt sein. Dazu ist vom Start weg mindestens das Steigen auf die Höhe der Standardbezugsfläche plus 8000 Fuß notwendig, denn im relevanten Streckenabschnitt bewegen sich Anflüge bis zu 7000 Fuß über der Standardbezugsfläche.
Die ohnehin schon unvollständige Einhaltung der zwingend erforderlichen Höhenvorgaben durch Abflüge mit dem Abflugverfahren LUDDI kurz kann also mit den im Nachhinein verkürzten Flugverfahren LULUL 1B und ROKMU 1B bei hohem Luftdruck am Boden noch bedrohlicher werden.

Webpräsenz Achim Lorber | Stand: 31.07.2012

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